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Zivilstandswesen

Bis zum Jahre 2003 gab es im Kanton Luzern 107 Gemeinden; jede Gemeinde hatte ein eigenes Zivilstandsamt. Seit dem 1. Januar 2004 gibt es nur noch 11 Zivilstandskreise - seit 2010 nur noch 10. Im Wahlkreis Willisau haben sich alle 30 Gemeinden zu einem Regionalen Zivilstandsamt mit Sitz in Willisau zusammengeschlossen. Nach den Gemeindefusionen gehören heute folgende 23 Gemeinden dem Regionalen Zivilstandsamt Willisau an: Alberswil, Altbüron, Altishofen, Dagmersellen (Buchs, Uffikon), Ebersecken, Egolzwil, Ettiswil (Kottwil), Fischbach, Gettnau, Grossdietwil, Hergiswil bei Willisau, Luthern, Menznau, Nebikon, Pfaffnau, Reiden (Langnau bei Reiden, Richenthal), Roggliswil, Schötz (Ohmstal), Ufhusen, Wauwil, Wikon, Willisau (Willisau-Land, Willisau-Stadt) und Zell.

zuständiges Zivilstandsamt ermitteln

Die Hauptaufgaben der Zivilstandsämter sind:

  • Führen des informatisierten Standesregisters Infostar
  • Beurkunden von Zivilstandsereignissen im In- und Ausland und von Gerichts- und Verwaltungsentscheiden
  • Erstellen von Mitteilungen und Auszügen
  • Durchführen Ehevorbereitungsverfahren bzw. Vorverfahren eingetragene Partnerschaft
  • Trauungen und Zeremonien für eingetragene Partnerschaften
  • Entgegennahme von Erklärungen zum Personenstand

Zuständigkeit

  • Geburt zu Hause
    Kommt das Kind zu Hause zur Welt, so ist die Geburt innert 3 Tagen beim zuständigen Zivilstandsamt persönlich anzumelden. Die Anmeldung kann durch den Arzt/die Ärztin, die Hebamme/den Entbindungspfleger, jede bei der Geburt anwesende Person oder die Mutter erfolgen. Das zuständige Zivilstandsamt gibt Ihnen gerne über die notwendigen Dokumente Auskunft.
  • Geburt im Spital
    Wird Ihr Kind im Spital oder Geburtshaus geboren, meldet dieses die Geburt direkt dem zuständigen Zivilstandsamt.

Familienname und Bürgerrecht des Kindes

  • Kinder verheirateter Eltern
    Tragen die Eltern keinen gemeinsamen Familiennamen, entscheiden sie sich vor der Eheschliessung oder bei der Anmeldung der Geburt des ersten Kindes, welchen der beiden Ledignamen das Kind tragen soll. Sofern sie sich bereits vor der Eheschliessung entschieden haben, können sie innerhalb eines Jahres nach der Geburt des ersten Kindes ihren Entscheid ein einziges Mal ändern.
    Besteht ein gemeinsamer Familienname, dann trägt das Kind den gemeinsamen Familiennamen.
    Die Kinder erhalten die Kantons- und Gemeindebürgerrechte des Elternteils, dessen Familienname es trägt.
  • Kinder nicht verheirateter Eltern
    Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet und steht die elterliche Sorge bei der Geburt des ersten Kindes nur einem Elternteil zu, so erhält das Kind dessen Ledignamen.
    Haben die Eltern bei der Geburt des ersten Kindes die elterliche Sorge gemeinsam (durch vorgängige schriftliche Erklärung beim Zivilstandsamt im Zusammenhang mit der Kindesanerkennung oder bei der KESB), so erklären sie mit der Geburtsmeldung (Namensblatt) schriftlich gegenüber dem Zivilstandsamt, welchen ihrer Ledignamen ihre Kinder tragen sollen.
    Ist es nicht das erste gemeinsame Kind der nicht miteinander verheirateten Eltern und wurde es bereits vorgeburtlich vom Vater anerkannt, so erhält es unabhängig von der Zuweisung der elterlichen Sorge den Ledignamen des Elternteils, den die anderen gemeinsamen Kinder dieser Eltern tragen.
    Das Kind erhält die Kantons- und Gemeindebürgerrechte des Elternteils, dessen Namen es trägt.

Optionserklärung
Besitzt das Kind das Schweizer Bürgerrecht nicht, kann der Familienname dem Heimatrecht unterstellt werden.


Familienausweis

Zusammen mt den Unterlagen für die Beurkundung der Geburt ist der Familienausweis abzugeben. Dieser wird aktualisiert und den verheirateten Eltern zugestellt. Sind die Eltern im Besitz eines ausländischen Familienbüchleins, so ist die entsprechende Vertretung für die Eintragung zuständig.

Vertretungen in der Schweiz


Geburtsurkunde

Geburtsurkunden (schweizerisch oder international) können jederzeit gegen Gebühr beim zuständigen Zivilstandsamt des Geburtsortes bestellt werden.


Geburtszeit

Die eigene Geburtszeit kann mittels Bestellung einer Bestätigung bzw. Geburtsurkunde gegen Gebühr beim für den Geburtsort zuständigen Zivilstandsamt angefragt werden.

Am Telefon werde keine Auskünfte über die Geburtszeit erteilt.

Verzeichnis der Schweizer Zivilstandskreise

Sie werden bald Vater eines Kindes oder sind es bereits und Sie sind mit der Mutter des Kindes nicht verheiratet? Dann können Sie beim Zivilstandsamt persönlich eine Erklärung abgeben, dass Sie der Vater des Kindes sind. Durch die Anerkennung werden Sie rechtlich als Vater registriert.


Zuständigkeit

Die Anerkennung kann vor oder nach der Geburt beurkundet werden. Wir empfehlen Ihnen, dies vor der Geburt zu erledigen. Sind der Vater, die Mutter und das Kind Schweizer Bürger, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, kann die Kindesanerkennung bei jedem Zivilstandsamt erfolgen.

In allen anderen Fällen (d.h; wenn eine der betroffenen Personen eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt oder ihren Wohnsitz im Ausland hat) ist das Zivilstandsamt am Geburtsort oder am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Kindes, bzw. am Wohnsitz oder am Heimatort der Mutter oder des Vaters, für die Kindesanerkennung zuständig.

Die Anerkennung ist kostenpflichtig.


Gemeinsame elterliche Sorge

Die Eltern, welche nicht miteinander verheiratet sind und die elterliche Sorge gemeinsam ausüben wollen, müssen eine entsprechende Erklärung gegenüber dem Zivilstandsamt bzw. der KESB abgeben.

In der Erklärung bestätigen die Eltern, dass sie:

  • bereit sind, gemeinsam die Verantwortung für das Kind zu übernehmen; und
  • sich über die Obhut und den persönlichen Verkehr oder die Betreuungsanteile sowie über den Unterhaltsbeitrag für das Kind verständigt haben.

Die Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge kann nur auf dem Zivilstandsamt erfolgen, wenn sie im Zusammenhang mit der Kindesanerkennung erfolgt und beide Eltern anwesend sind. Wenn die Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, ist sie bei der KESB vorzunehmen.

Vor der Abgabe der Erklärung können sich die Eltern von der Kindesschutzbehörde beraten lassen.

Die Abgabe der gemeinsamen elterlichen Sorge ist kostenpflichtig.

Das Zivilstandsamt darf für die gemeinsame elterliche Sorge sowie Erziehungsgutschriften keine Beratung anbieten.

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Willisau-Wiggertal


Erziehungsgutschriften

Die Erziehungsgutschriften berücksichtigen bei der Berechnung der Altersrente die Einkommenseinbusse, die ein Elternteil infolge der Betreuung der Kinder unter Umständen zu verzeichnen hat. Sie knüpfen an die elterliche Sorge an. Die Vereinbarung über die Anrechnung der Erziehungsgutschriften ist gleichzeitig mit der Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge beim Zivilstandsamt abzugeben. Besteht zum Zeitpunkt der Abgabe der Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge noch keine Einigung bezüglich der Anrechnung der Erziehungsgutschriften, so können die Eltern dies auf dem entsprechenden Formular vermerken. Sie haben sodann innert 3 Monaten der KESB am Wohnsitz der Mutter (im Zeitpunkt der Geburt des Kindes) die Vereinbarung über die Anrechnung der Erziehungsgutschriften einzureichen.

Das Zivilstandsamt darf für die gemeinsame elterliche Sorge sowie Erziehungsgutschriften keine Beratung anbieten.

Merkblatt Erziehungsgutschriften


Familienname des Kindes

Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, so erhält das Kind den Ledignamen der Mutter. Haben die nicht miteinander verheirateten Eltern die gemeinsame elterliche Sorge, so können sie gemeinsam erklären, dass das Kind den Ledignamen des Vaters tragen soll.

Wird der Vater alleiniger Inhaber der elterlichen Sorge, so kann er innerhalb eines Jahres seit der Übertragung der elterlichen Sorge erklären, dass das Kind seinen Ledignamen tagen soll.

Hat das Kind eine ausländische Staatsangehörigkeit und erwirbt es durch die Anerkennung das Schweizer Bürgerrecht nicht, kann die Namensführung nach dem Recht des Heimatstaates gewählt werden.

Mit der späteren Heirat der Eltern, erhält das gemeinsame Kind den gemeinsamen oder den von den Eltern bei der Eheschliessung bestimmten Familiennamen. Hat das Kind das zwölfte Altersjahr vollendet, ist für die Namensänderung seine Zustimmung erforderlich.


Bürgerrecht des Kindes

  • Mutter und Vater sind Schweizer Bürger
    Das Kind nicht miteinander verheirateter Schweizer Eltern erhält das Kantons- und Gemeindebürgerrecht des Elternteils dessen Namen es trägt. Erwirbt das Kind während der Minderjährigkeit den Namen des anderen Elternteils, so erhält es dessen Kantons- und Gemeindebürgerrecht.
  • Mutter und Vater sind ausländische Staatsangehörige
    Über den Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit können wir keine Angaben machen. Welche Staatsangehörigkeit das ausländische Kind erhält, hat das Heimatland zu entscheiden. Auskunft erteilt die zuständige Vertretung des entsprechenden Landes. Es ist von Vorteil, vor der Geburt abzuklären, welche Staatsangehörigkeit(en) das Kind erhält.
  • Mutter ist Schweizer Bürgerin / Vater ist Ausländer
    Ist die Mutter Schweizerin und der Vater Ausländer, so erhält das Kind das Kantons- und Gemeindebürgerrecht der Mutter.
  • Mutter ist Ausländerin / Vater ist Schweizer Bürger
    Ist die Mutter Ausländerin und der Vater Schweizer, so erhält das Kind das Schweizer Bürgerrecht nur, wenn es nach dem 31.12.2005 geboren ist und der Vater das Kind anerkannt hat. In diesem Fall erhält das Kind das Kantons- und Gemeindebürgerrecht des Vaters. Ist das Kind vor dem 01.01.2006 geboren, kann es sich erleichtert einbürgern lassen. Das Staatssekretariat für Migration gibt Ihnen zur erleichterten Einbürgerung gerne weitere Informationen.
  • Doppelstaatsangehörigkeit
    Aus schweizerischer Sicht spricht nichts gegen den Besitz mehrerer Staatsangehörigkeiten. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Vertretung Ihres zweiten Heimatstaates, ob eine Doppelstaatsangehörigkeit auch dort möglich ist. Eine neben dem Schweizer Bürgerrecht bestehende weitere Staatsangehörigkeit wird in den schweizerischen Zivilstandsregistern nicht vermerkt.

Anerkennungsurkunde

Die Anerkennungsurkunde kann jederzeit gegen Gebühr beim Zivilstandsamt, welches die Anerkennung beurkundet hat, bestellt werden.

Die Hochzeit, ein Fest der Liebe. Dieser Tag soll für Sie zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Interessante Informationen zur Vorbereitung, sowie zur Trauung finden Sie folgend. Gerne informieren und beraten wir Sie auch persönlich.


Ehevorbereitungsverfahren

Das Brautpaar wendet sich persönlich nach vorheriger Terminabsprache an das Zivilstandsamt des Wohnortes der Braut oder des Bräutigams und stellt das Gesuch um Durchführung der Vorbereitung der Eheschliessung. Für das Ehevorbereitungsverfahren müssen die Verlobten volljährig und urteilsfähig sein. Die persönliche Anwesenheit beider Brautleute ist erforderlich.

Verlobte, die im Ausland wohnen, können das Gesuch durch Vermittlung der zuständigen schweizerischen Vertretung einreichen.

Brautleute, welche nicht sehr gut Deutsch sprechen, müssen zum Vorbereitungsverfahren einen Dolmetscher auf eigene Kosten mitbringen. Dieser darf weder mit der Braut noch dem Bräutigam verwandt sein und muss beide Sprachen gut beherrschen.

Anschliessend werden die Dokumente und die Ehefähigkeit der Brautleute geprüft. Dazu haben die Verlobten persönlich zu erklären, dass

  • sie nicht miteinander in gerader Linie verwandt sind sowie keine Geschwister oder Halbgeschwister sind
  • sie keine bestehende Ehe oder eingetragene Partnerschaft verschwiegen haben
  • die vorgelegten Dokumente vollständig und richtig sind

Anschliessend erhalten die Brautleute Gelegenheit, von den Personalien und den namensrechtlichen und bürgerrechtlichen Folgen der Eheschliessung Kenntnis zu nehmen und diese als richtig zu bescheinigen.

Die Eheschliessung kann frühestens zehn Tage und spätestens drei Monate, nachdem das Ehevorbereitungsverfahren abgeschlossen worden ist, stattfinden.

Das Ehevorbereitungsverfahren und die Trauung sind kostenpflichtig.

Soll die Trauung ausserhalb des eigenen Zivilstandskreises stattfinden, so wird dem Braut­paar eine Trauungs­ermächtigung, bzw. für eine Trauung im Ausland das in gewissen Ländern nötige Ehefähigkeitszeugnis ausgestellt.

In der Schweiz werden Ehen ausschliesslich auf dem Zivil­standsamt geschlossen. Religiöse Trauungen und Zeremonien sind freiwillig und dürfen erst nach der Ziviltrauung stattfinden. Fragen zu religiösen Trauungen richten Sie bitte an die zuständige Religionsgemeinschaft.

Verzeichnis der Schweizer Zivilstandskreise


Erforderliche Dokumente

Schweizer Bürger haben beim Ehevorbereitungstermin eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Pass sowie eine aktuelle Wohnsitzbestätigung (nicht älter als 3 Monate) vorzuwesisen.

Ausländische Staatsangehörige wenden sich frühzeitig an das zuständige Zivilstandsamt, das anschliessend Auskunft über die erforderlichen Dokumente gibt. Je nach konkreten Umständen müssen die ausländischen Dokumente zur Verifizierung an die entsprechende Schweizer Vertretung weitergeleitet werden. Dieses Vorgehen verlängert das Vorbereitungsverfahren und ist mit höheren Kosten verbunden.


Namensführung

Schweizerisches Recht
Seit dem 01.01.2013 gilt das neue Namensrecht. Dieses sieht folgende Möglichkeiten vor:

  • Jeder behält seinen bisherigen Namen.
  • Ledigname des Bräutigams wird der gemeinsame Familienname.
  • Ledigname der Braut wird der gemeinsame Familienname.

Ausländisches Recht
Ist einer der Brautleute nicht Schweizer Bürger, ist die Unterstellung des Familiennamens für ihn unter das Heimatrecht möglich. Die entsprechende Erklärung ist beim Ehevorbereitungsverfahren abzugeben.

Merkblatt Namensführung


Bürgerrecht

Die Heirat hat keinen Einfluss auf Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechtes.

  • Eheleute Schweizer Bürger
    Jeder Ehegatte behält sein Kantons- und Gemeindebürgerrecht.
  • Eheleute ausländische Staatsangehörige
    Ausländerinnen oder Ausländer erhalten das Schweizer Bürgerrecht nicht automatisch durch die Heirat mit schweizerischen Staatsangehörigen. Ebenso wenig verlieren Schweizerinnen und Schweizer das Schweizer Bürgerrecht durch die Heirat mit einem ausländischen Staatsangehörigen.

Kinder aus binationalen Ehen behalten das Bürgerrecht des schweizerischen Elternteils.


Gemeinsame Kinder

Haben Sie bereits gemeinsame Kinder? Wenn diese vom Kindsvater bereits anerkannt wurden, orientieren Sie bitte im Vorbereitungsverfahren der Eheschliessung das Zivilstandsamt darüber. Weiter brauchen Sie nichts zu unternehmen. Hat der Vater sein Kind noch nicht anerkannt, ist die Anerkennung zwingend vor der Trauung zu beurkunden.

  • Familienname
    Führen die verheirateten Eltern einen gemeinsamen Familiennamen, so erhält das Kind diesen Namen.
    Führen die verheirateten Eltern keinen gemeinsamen Familiennamen, so bestimmen sie, welcher ihrer Ledignamen ihre Kinder tragen sollen.
    Besitzt das Kind das Schweizer Bürgerrecht nicht, kann der Familienname dem Heimatrecht unterstellt werden.
  • Bürgerrecht
    Das Kind erhält das Kantons- und Gemeindebürgerrecht des Elternteils, dessen Namen es trägt. Erwirbt das Kind während der Minderjährigkeit den Namen des anderen Elternteils, so erhält es dessen Kantons- und Gemeindebürgerrecht.
  • Mutter und Vater sind ausländische Staatsangehörige
    Über den Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit können wir keine Angaben machen. Welche Staatsangehörigkeit das ausländische Kind erhält, hat das Heimatland zu entscheiden. Auskunft ereilt die zuständige Vertretung des entsprechenden Landes. Es ist von Vorteil, vor der Heirat abzuklären, welche Staatsangehörigkeit(en) das Kind erhält.

Reservation Trautermin

Die Reservation des Trautermins kann beim Regionalen Zivilstandsamt Willisau ein Jahr vor dem gewünschten Termin telefonisch oder am Schalter (persönlich) erfolgen. Es können keine provisorischen Reservationen entgegengenommen werden.


Zu folgenden Zeiten können Sie sich bei uns trauen lassen:

Montag bis Freitag
09:15, 10:00, 10:45, 11:30, 13:30, 14:15, 15:00, 15:45, 16:30 Uhr
Ausnahme Trauung im ehemaligem Kloster St. Urban. Die Trauungen finden im Stundenrhythmus statt.

An Sonntagen und an allgemeinen Feiertagen nach kantonalem Recht oder nach Bundesrecht dürfen keine Trauungen stattfinden.

Zur Trauung haben die Brautleute zwei volljährige und urteilsfähige Zeuginnen oder Zeugen mitzubringen. Die Trauzeugen haben bei der Trauung eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Pass vorzuweisen.


Samstagstrauung / Spezielle Daten

Sie können sich auch an folgenden Tagen trauen lassen.

2019
Samstag, 07. September
Samstag, 05. Oktober

Montag, 09.09.2019
Donnerstag, 19.09.2019
Dienstag, 24.12.2019 (Vormittag)
Dienstag, 31.12.2019 (Vormittag)

2020
Samstag, 04. April
Samstag, 02. Mai
Samstag, 06. Juni
Samstag, 04. Juli
Samstag, 08. August
Samstag, 05. September
Samstag, 10. Oktober

Donnerstag (Schmu-Do), 20.02.2020 (Vormittag)
Donnerstag, 24.12.2020 (Vormittag)
Donnerstag, 31.12.2020 (Vormittag)


Traulokale

Das Regionale Zivilstandsamt Willisau bietet die Möglichkeit, in diversen Traulokalen zu heiraten. Weitere Informationen zu den Traulokalen finden Sie in den folgenden Merkblättern.

Lokalitäten (bei Klick auf das jeweilige Lokal erscheint ein detailliertes Merkblatt):

  • ehemaliges Kloster St. Urban (Gemeinde Pfaffnau)
    Abtsaal

Apéromöglichkeiten

Die Stadt Willisau stellt verschiedene Plätze und Lokalitäten für Apéros zur Verfügung.

Apéromöglichkeiten


Familienausweis

Im Anschluss an die Ziviltrauung wird dem Ehepaar ein Familienausweis abgegeben. Er dient im Verkehr mit Verwaltungsbehörden als Ausweis über den Bestand der Familie. Bei Verlust des Familienausweises können Sie jederzeit gegen Gebühr einen neuen beim Zivilstandsamt Ihres Heimatortes bestellen. Ausländische Staatsangehörige wenden sich bitte an das Zivilstandsamt des Wohnortes.

Eheurkunde

Eheurkunden (schweizerische oder internationale) können jederzeit gegen Gebühr beim zuständigen Zivilstandsamt des Trauungsortes bestellt werden.

Verzeichnis der Schweizer Zivilstandskreise


Güterrecht

Brautleuten, die sich vor der Trauung über die Wirkungen der Ehe auf das eingebrachte Gut, auf zu erwartende Erbschaften, auf Einkommen, vorhandene Guthaben oder Schulden sowie über Eheverträge informieren wollen, wird empfohlen, sich bei einem Anwalt oder Notar zu informieren. Zuständig für die Errichtung von Eheverträgen sind im Kanton Luzern die Notare. Der Abschluss eines Ehevertrages kann auch nach der Eheschliessung erfolgen.

Das Gesetz kennt folgende Güterstände:

  • Errungenschaftsbeteiligung
    Gesetzlicher bzw. ordentlicher Güterstand, welcher keinen Ehevertrag voraussetzt.
  • Gütergemeinschaft
    Vertraglich vereinbarter Güterstand. Er umfasst das Gesamtgut und das Eigengut jedes Ehegatten.
  • Gütertrennung
    Vertraglich vereinbarter Güterstand.

Weitere Informationen


Heiraten im Ausland für Schweizer Bürger

Heiraten im Ausland ist sowohl am Heiratsort als auch in der Schweiz mit einigen Behördengängen verbunden. Die folgenden Hinweise sollen dazu beitragen, dass Sie diese Formalitäten so reibungslos wie möglich erledigen können.

Bitte klären Sie rechtzeitig vor der Heirat folgende Fragen ab:

  • Bei den ausländischen Behörden
    Erkundigen Sie sich beim ausländischen Zivilstandsamt oder bei der entsprechenden ausländischen Vertretung in der Schweiz über die Dokumente, die Sie aus der Schweiz mitbringen müssen. Die Heirat erfolgt nach den dortigen Gesetzen und Vorschriften.
  • Beim schweizerischen Zivilstandsamt
    Wie möchten Sie nach der Heirat heissen? Erkundigen Sie sich beim Zivilstandsamt Ihres Wohnortes über die Möglichkeiten der Namensführung nach der Heirat.
  • Bei der schweizerischen Vertretung
    Erkundigen Sie sich bei der für den Heiratsort zuständigen schweizerischen Vertretung darüber, welche Formalitäten nach der Heirat notwendig sind, damit die Zivilstandsänderung auf amtlichem Wege in die Schweiz gemeldet wird.

Ausländische Amtsstellen melden die Heirat meist nicht oder nur mit grosser Verspätung den schweizerischen Behörden. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Zivilstandsänderung sofort nach der Heirat der zuständigen schweizerischen Vertretung im Ausland zu melden. Falls nötig, sorgt diese für die Übersetzung und Beglaubigung der ausländischen Dokumente und leitet diese an die zuständigen Behörden in der Schweiz weiter.

War die Vorsprache auf der zuständigen schweizerischen Vertretung im Ausland nicht möglich, nehmen Sie bitte umgehend nach Ihrer Rückkehr in die Schweiz mit der kantonalen Aufsichtsbehörde Ihres Heimatortes Kontakt auf.

Merkblatt Eheschliessung im Ausland

Schweizer Vertretungen im Ausland

Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Interessante Informationen zum Vorverfahren, sowie zur Zeremonie für die eingetragene Partnerschaft finden Sie folgend. Gerne informieren und beraten wir Sie auch persönlich.


Vorverfahren

Die Partnerinnen/die Partner wenden sich persönlich nach vorheriger Terminabsprache an das Zivilstandsamt des Wohnortes und stellen das Gesuch um Durchführung des Vorverfahrens zur Eintragung der Partnerschaft. Die persönliche Anwesenheit beider Partnerinnen/Partner ist erforderlich. Um in der Schweiz eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft eingehen zu können, müssen die Partnerinnen/die Partner volljährig und urteilsfähig sein. Ebenfalls muss eine/r der Partnerinnen/Partner die Schweizerische Staatsangehörigkeit besitzen oder in der Schweiz wohnhaft sein.

Partnerinnen/Partner, die im Ausland wohnen, können das Gesuch durch Vermittlung der zuständigen schweizerischen Vertretung einreichen.

Partnerinnen/Partner, welche nicht sehr gut Deutsch sprechen, müssen zum Vorverfahren einen Dolmetscher auf eigene Kosten mitbringen. Dieser darf mit den Partnerinnen/Partnern nicht verwandt sein und muss beide Sprachen gut beherrschen.

Anschliessend werden die Dokumente und die Voraussetzungen für die Eintragung geprüft. Dazu haben die Partnerinnen//Partner persönlich zu erklären, dass

  • sie nicht miteinander in gerader Linie verwandt sind sowie keine Geschwister oder Halbgeschwister sind
  • sie keine bestehende eingetragene Partnerschaft  oder Ehe verschwiegen haben
  • die vorgelegten Dokumente vollständig und richtig sind

Anschliessend erhalten die Partnerinnen/Partner Gelegenheit, von den Personalien und den namensrechtlichen und bürgerrechtlichen Folgen der Eintragung Kenntnis zu nehmen und diese als richtig zu bescheinigen.

Ist das Vorverfahren abgeschlossen, kann die Eintragung unmittelbar erfolgen oder ein Termin für die Zeremonie definitiv vereinbart werden.

Die Eintragung muss spätestens drei Monate, nachdem das Vorverfahren abgeschlossen worden ist, stattfinden.

Das Vorverfahren und die Zeremonie sind kostenpflichtig.

Soll die Eintragung ausserhalb des eigenen Zivilstandskreises stattfinden, so wird den Partnerinnen/Partnern eine Eintragungsermächtigung ausgestellt.

Merkblatt Eintragung Partnerschaft in der Schweiz

Verzeichnis der Schweizer Zivilstandskreise


Erforderliche Dokumente

Schweizer Bürger haben beim Vorverfahren eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Pass sowie eine aktuelle Wohnsitzbestätigung (nicht älter als 3 Monate) vorzuweisen.

Ausländische Staatsangehörige wenden sich frühzeitig an das zuständige Zivilstandsamt, das anschliessend Auskunft über die erforderlichen Dokumente gibt. Je nach konkreten Umständen müssen die ausländischen Dokumente zur Verifizierung an die entsprechende Schweizer Vertretung weitergeleitet werden. Dieses Vorgehen verlängert das Vorverfahren und ist mit höheren Kosten verbunden.


Namensführung

  • Schweizerisches Recht
    Die Partnerinnen/Partner haben folgende Möglichkeiten:
    - Jeder behält seinen bisherigen Namen.
    - Ledigname einer der Partnerinnen/Partner wird der gemeinsame Familienname.
  • Ausländisches Recht
    Ist einer der Partnerinnen/Partner nicht Schweizer Bürger, ist die Unterstellung des Familiennamens für sie/ihn unter das Heimatrecht möglich. Die entsprechende Erklärung ist beim Vorverfahren abzugeben.

Bürgerrecht

Die Eintragung hat keinen Einfluss auf Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechtes.

  • Partnerinnen/Partner Schweizer Bürger
    Jeder behält sein Kantons- und Gemeindebürgerrecht.
  • Partnerinnen/Partner ausländische Staatsangehörige
    Ausländerinnen oder Ausländer erhalten das Schweizer Bürgerrecht nicht automatisch durch die Eintragung mit schweizerischen Staatsangehörigen. Ebenso wenig verlieren Schweizerinnen und Schweizer das Schweizer Bürgerrecht durch die Eintragung mit einem ausländischen Staatsange­hörigen. Für den Erwerb des Schweizer Bürgerrechts durch die ausländische Partnerin/den ausländischen Partner sieht das Gesetz keine Möglichkeit der erleichterten Einbürgerung vor.

Eintragung im Zivilstandskreis Willisau

Die Eintragung der Partnerschaft findet ohne Beisein von Zeugen statt. Auf Wunsch können jedoch Zeugen anwesend sein. Sie wird gültig durch die Beurkundung der schriftlichen Willensäusserung beider Partnerinnen/Partner vor der Zivilstandsbeamtin.

Die Eintragung kann im Büro oder in einem unserer Traulokale (siehe Rubrik Ziviltrauung) stattfinden.


Partnerschaftsauweis

Im Anschluss an die Eintragung wird den Partnerinnen/Partnern ein Partnerschaftsausweis abgegeben. Er dient im Verkehr mit Verwaltungsbehörden. Bei Verlust können Sie jederzeit gegen Gebühr einen neuen Partnerschaftsausweis beim Zivilstandsamt Ihres Heimatortes bestellen. Ausländische Staatsangehörige wenden sich bitte an das Zivilstandsamt des Wohnortes.

Partnerschaftsurkunde

Partnerschaftsurkunden können jederzeit gegen Gebühr beim zuständigen Zivilstandsamt des Eintragungsortes bestellt werden.

Verzeichnis der Schweizer Zivilstandskreise


Eintragungen im Ausland für Schweizer Bürger

Die Eintragung einer Partnerschaft im Ausland ist mit einigen Behördengängen verbunden. Die folgenden Hinweise sollen dazu beitragen, dass Sie diese Formalitäten so reibungslos wie möglich erledigen können.

Bitte klären Sie rechtzeitig folgende Fragen ab:

  • Bei den ausländischen Behörden
    Erkundigen Sie sich beim ausländischen Zivilstandsamt oder bei der entsprechenden ausländischen Vertretung in der Schweiz über die Dokumente, die Sie aus der Schweiz mitbringen müssen. Die Eintragung erfolgt nach den dortigen Gesetzen und Vorschriften.
  • Beim schweizerischen Zivilstandsamt
    Wie möchten Sie nach der Eintragung heissen? Erkundigen Sie sich beim Zivilstandsamt Ihres Wohnortes über die Möglichkeiten der Namensführung.
  • Bei der schweizerischen Vertretung
    Erkundigen Sie sich bei der für den Eintragungsort zuständigen schweizerischen Vertretung darüber, welche Formalitäten nach der Eintragung notwendig sind, damit die Zivilstandsänderung auf amtlichem Wege in die Schweiz gemeldet wird.

Ausländische Amtsstellen melden diese meist nicht oder nur mit grosser Verspätung den schweizerischen Behörden. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Zivilstandsänderung der zuständigen schweizerischen Vertretung im Ausland zu melden.

Falls nötig, sorgt diese für die Übersetzung und Beglaubigung der ausländischen Dokumente und leitet diese an die zuständigen Behörden in der Schweiz weiter.

War die Vorsprache auf der zuständigen schweizerischen Vertretung im Ausland nicht möglich, nehmen Sie bitte umgehend nach Ihrer Rückkehr in die Schweiz mit der kantonalen Aufsichtsbehörde Ihres Heimatortes Kontakt auf.

Eine Eheschliessung von gleichgeschlechtlichen Paaren im Ausland wird in der Schweiz nicht anerkannt. Diese wird als eingetragene Partnerschaft beurkundet.

Schweizer Vertretungen im Ausland

Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Zuständigkeit

Für gerichtliche Trennungen, Scheidungen und Auflösungen von Partnerschaften ist das Bezirksgericht am Wohnort zuständig.


Familienname

Die Scheidung bzw. Auflösung der Partnerschaft hat keinen Einfluss auf die Namensführung. Der Ledigname kann jederzeit nach Rechtskraft des Scheidungsurteils durch Abgabe einer Namenserklärung wieder angenommen werden.


Bürgerrecht

Die Scheidung bzw. Auflösung der Partnerschaft hat keinen Einfluss auf das Bürgerrecht.

Zuständigkeit

  • Todesfall zu Hause
    Stirbt eine Person zu Hause ist der Arzt zu benachrichtigen. Dieser stellt die ärztliche Todesbescheinigung aus und sendet diese umgehend dem Zivilstandsamt zu. Der Todesfall ist innert 2 Tagen bei der Gemeindekanzlei des Todesortes zu melden. Die Anmeldung sollte persönlich durch die Angehörigen oder eine bevollmächtigte Person erfolgen.
  • Todesfall im Heim
    Stirbt eine Person im Heim, wird die Todesmeldung direkt von der Heimverwaltung vorgenommen.

Familienbüchlein / Familienausweis

Falls das Familienbüchlein oder der Familienausweis vorhanden ist, kann dieses/dieser beim Zivilstandsamt des Todesortes oder Heimatortes abgegeben werden, um den Tod einzutragen.


Todesurkunde

Todesurkunden (schweizerisch oder international)  können jederzeit gegen Gebühr beim zuständigen Zivilstandsamt des Todesortes bestellt werden.

Verzeichnis der Schweizer Zivilstandskreise


Bestattungswesen

Die Angehörigen melden sich bei einem von Ihnen gewünschten Bestattungsinstitut zwecks Organisation der Überführung.


Überführen einer Leiche ins Ausland

Zur Überführung der Leiche oder der Urne ins Ausland müssen mehrere Schritte unternommen werden. Die Bestattungsinstitute sind Ihnen gerne behilflich.

Zuständigkeit

Eine Namenserklärung kann gegen Gebühr bei jedem Zivilstandsamt in der Schweiz und im Ausland bei jeder Schweizer Vertretung persönlich abgegeben werden. Die Namenserklärung ist mit der Unterschrift sofort rechtskräftig.

Über die verschiedenen Namenserklärungen nach Schweizer Recht gibt folgendes Merkblatt eine Übersicht:

Merkblatt über die Namenserklärungen nach Schweizer Recht

Zuständigkeit

Familien- und Vornamensänderungsgesuche sind bei der  Abteilung Gemeinden, Luzern, einzureichen.

Voraussetzung ist, dass die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller im Kanton Luzern Wohnsitz hat. Es ist in jedem Fall ein schriftliches und ausführlich begründetes Gesuch einzureichen. Eine ordentliche Namensänderung ist kostenpflichtig und kann nur bewilligt werden, wenn achtenswerte Gründe vorliegen.

 

Bezugsberechtigung

Jede Person hat das Recht auf Kenntnis der Daten, welche ihren Personenstand betreffen. Bei gesetzlicher oder vertraglicher Vertretung (schriftliche Vollmacht) werden die Daten im Rahmen der Vertretungsbefugnisse bekannt gegeben. Privatpersonen werden Daten anderer Personen nur bekannt gegeben, wenn ein unmittelbar schutzwürdiges Interesse nachgewiesen werden kann und die Beschaffung bei den direkt betroffenen Personen nicht möglich oder offensichtlich nicht zumutbar ist.

Zivilstandsdokumente können grundsätzlich nicht für Dritte bestellt werden.


Bestellung von Registerauszügen

Jedes Zivilstandsamt erstellt auf Verlangen jederzeit Auszüge aus den Zivilstandsregistern. Die Auszüge enthalten die wesentlichen Inhalte der Registereintragungen.

Geburts-, Anerkennungs-, Ehe-, Partnerschafts- und Todesurkunden sind beim zuständigen Zivilstandsamt anzufordern, welches das entsprechende Zivilstandsereignis beurkundet hat. Auszüge aus dem Familienregister sind hingegen bei dem für die Heimatgemeinde zuständigen Zivilstandsamt zu bestellen.

Bei schriftlichen Bestellungen benötigen wir folgende Angaben:

  • Name und Vorname der betroffenen Person/en
  • Datum des Ereignisses (Geburt, Anerkennung, Eheschliessung, Tod)
  • Heimatort der betroffenen Person/en
  • Name und Vorname der Eltern
  • Zustelladresse und Telefonnummer tagsüber
  • Verwendungszweck

Die schweizerischen Formulare sind dreisprachig (deutsch, französisch und italienisch). Die internationalen Formulare weisen einen mehrsprachigen Vordruck auf (deutsch, französisch, italienisch, englisch und spanisch).

Verzeichnis der Schweizer Zivilstandskreise

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Apostille

Bei Auszügen kann von ausländischen Behörden eine Apostille verlangt werden. Diese ist einzuholen bei der  Staatskanzlei Luzern, Beglaubigungen, Postfach 3768, 6002 Luzern.

Auf Wunsch erledigen wir dies gegen eine Gebühr für Sie. In diesem Fall ist der Staat anzugeben, für welchen die Apostille benötigt wird.

Familienforschung

Zivilstandsregister sind öffentliche Register, aber im Unterschied zum Grundbuch und zum Handelsregister der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Für die Einsichtnahme in die Register ist eine kostenpflichtige Bewilligung notwendig. Für weitere Informationen verweisen wir Sie an die  Abteilung Gemeinden, Aufsicht Zivilstandswesen, Bundesplatz 14, 6002 Luzern.

Für die Einsichtnahme in die Register muss mit dem Zivilstandsamt vorgängig ein Termin vereinbart werden.

Seit 01. Januar 2013 besteht die Möglichkeit, den Hinterlegungsort des Vorsorgeauftrages gegen Gebühr beim Zivilstandsamt im Personenstandsregister eintragen zu lassen. Ausserdem hat das Zivilstandsamt auf Antrag die Änderung oder Löschung einer solchen Eintragung vorzunehmen.

Die Eintragung des Hinterlegungsortes im Personenstandsregister ist nicht erforderlich für die Gültigkeit eines Vorsorgeauftrages.


Zuständigkeit

Für die Registrierung des Hinterlegungsortes im informatisierten Personenstandsregister (Infostar) ist jedes Zivilstandsamt zuständig. Es ist jedoch nicht möglich, den Vorsorgeauftrag beim Zivistandsamt zu hinterlegen. Die Hinterlegung, die Änderung des Hinterlegungsortes oder die Löschung ist kostenpflichtig.

Grundsätzlich müssen Sie persönlich bei einem beliebigen Zivilstandsamt vorsprechen. Vorgängig ist zwingend ein Termin zu vereinbaren. Um den Hinterlegungsort Ihres Vorsorgeauftrages beim Zivilstandsamt zu registrieren, müssen Sie handlungsfähig sein und sich mit einem gültigen Pass oder einer gültigen Identitätskarte ausweisen können.

Lassen Sie Ihren Vorsorgeauftrag in Form einer öffentlichen Urkunde errichten, so können Sie auch die beurkundende Urkundsperson bevollmächtigen. Aufgrund des höchst persönlichen Inhalts eines Vorsorgeauftrages hat dies mittels einer separaten Vollmacht zu erfolgen. Der Vorsorgeauftrag muss nicht vorgelegt werden.

Öffnungszeiten

Montag
8.00-11.30 Uhr / 14.00-18.00 Uhr

Dienstag bis Freitag
8.00-11.30 Uhr / 14.00-17.00 Uhr

Telefonzeiten

Montag
8.00-11.30 Uhr / 14.00-17.30 Uhr

Dienstag bis Freitag
8.00-11.30 Uhr / 14.00-16.30 Uhr

Kontaktdaten

Regionales Zivilstandsamt Willisau
Schlossstrasse 5
6130 Willisau

041 972 71 91
zivilstandsamt@willisau.ch

Zu den Ansprechpartnern

Online Schalter

Zum Online Schalter

Terminvereinbarung

Wir bitten Sie, für die Anmeldung einer

  • Geburt
  • Anerkennung
  • Ehevorbereitung
  • Vorbereitung Partnerschaft
  • Namenserklärung
  • Eintragung Hinterlegungsort Vorsorgeauftrag

einen Termin zu vereinbaren.

Zu den Kontaktdaten

Rechtssammlung

Zu den Reglementen